Anthony Still, der Begründer der osteopathischen Medizin, entwickelte die Grundlagen der Craniosacralen -
Therapie.

Wilhelm Sutherland, ein osteopathischer Arzt, entdeckte den Craniosacralen Puls, welcher durch rhythmisches
Zirkulieren des Liquors (Hirnflüssigkeit) in Schädel und Rückenmarkkanal entsteht.
Die Ausprägung der Craniosacral -Therapie wurde von John Upledger aus der Craniellen Osteopathie heraus
weiterentwickelt.

Es ist eine Therapie, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeines ausgeführt
werden. Es ist eine sanfte und wirkungsvolle Behandlungsform, die die Heilungsmechanismen unseres Körpers
stimuliert. Alle intelligenten und regulierenden Mechanismen des Körpers werden aktiviert.

Craniosacral -Therapie ermöglicht auf sanfte Weise eine Kontaktaufnahme mit den Hirn- und
Rückenmarkshäuten, mit den Bewegungen des Liquors und dem Nervensystem.

Diese Kontaktaufnahme findet natürlich auch mit den Knochen, Muskeln und dem Bindegewebe statt.
Wir nutzen diesen Mechanismus zur Diagnostik und Behandlung einiger Beschwerden.

Wir behandeln hierbei den Mensch als Einheit aus Körper, Geist und Seele, lösen bewusste und unbewusste
emotionale Blockaden auf, welche die Gesundheit und die seelische Entwicklung einschränken.


Akupunktur auf Grundlagen der TCM ( bei Franz Thews Professor der Fakultät für TCM in Lu Zou China )

Die Akupunktur ist bei uns das bekannteste und meist verbreitete Therapieverfahren der Chinesischen Medizin.

In China selbst macht die Akupunktur jedoch nur ca. 20 % aller Behandlungen aus. Prinzip der Akupunktur ist es,
durch einen physikalischen Reiz an einem definierten Punkt mit Nadel oder Moxa, Einfluss auf die zirkulierende
Energie zu nehmen.

Mit Moxa (Verbrennen von Beifußkraut) wird eine Energie zuführende, wärmende und schmerzstillende Wirkung
erreicht. Die meisten der ca. 400 klassischen Akupunkturpunkte am Körper sind anatomisch tastbare
Vertiefungen. Im Verlauf einer circa halbstündigen Behandlung werden die für Sie richtigen Punkte stimuliert.


Die Fußreflexzonentherapie wird heute in vielen therapeutischen Bereichen erfolgreich eingesetzt.
Ihre Wirksamkeit ist durch Studien nachgewiesen. (Universität Jena, Universität Innsbruck).

Noch eindrücklicher als alle Studien sind die Praxiserfahrung und die Formenähnlichkeit zwischen dem aufrecht
stehenden Fuß und einem sitzenden Menschen auf diesen Zusammenhang hin.

Somit lassen sich alle Systeme auf den Fuß übertragen und dort auch behandeln. Die Wirkung der Methode geht
über den Körper hinaus und erfasst ordnend den ganzen Menschen, auch in seiner emotionalen Ebene.


Unser Körper besteht aus einem physischen und geistigen Körper.
Den physischen Körper können wir spüren und anfassen. Er umfasst alle Materie unseres Organismus.
Der geistige Körper wird auch als Seele bezeichnet.

Diese beiden Körper enden mit der Hautoberfläche. Die Haut ist das Verbindungs- und Kommunikationsorgan
zu den äußeren Körpern.

Die Ausstrahlung und Existenz aller Körper zusammen bezeichnen wir als Aura. Aura leitet sich vom griechischen
Wort Avra (Brise) ab.

Der physische Körper entsteht aus dem Energiefeld. Herrscht ein Ungleichgewicht oder eine Verzerrung im
Energiefeld kann dies zur Krankheit des Körpers, den es steuert, führen. Denn das Aurafeld liegt um einen
Quantensprung tiefer in unserer Persönlichkeit als der physische Körper. Auf dieser Ebene spielen sich unsere
psychologischen Prozesse ab. Die Aura ist das Vehikel für alle psychosomatischen Reaktionen.

Sind "Energieflüsse" aus dem Gleichgewicht geraten, kann es entsprechend zu Mangel an Energie oder zu
Überschüssen in bestimmten Bereichen kommen. Dies wiederum kann sich in Störungen des Wohlbefindens und
der Gesundheit niederschlagen. Durch energetische Heilbehandlungen kann der Fluss dieser Energien aktiviert
und harmonisiert werden. Oder anders gesagt: energetisches Heilen zielt darauf ab, durch Aktivierung der
Lebens- bzw. Bio-Energie die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu stärken und somit Genesung und Heilung
zu fördern.

Energetische Heilbehandlungen können sowohl jede andere Therapie ergänzen als auch eigenständig angewandt
werden - bei jeder Art von Erkrankung oder Befindlichkeitsstörung, bei Stress, bei körperlichen und bei
seelischen Verletzungen usw.


Tui Na basiert auf den Lehren der TCM (Traditionell Chinesische Medizin) zu Gesundheit und Krankheit des
Menschen.
Die Therapiestrategie hat ein ganzheitliches Ziel. Sie setzt nicht bei lokalen Beschwerden an, sondern bezieht
den gesamten Körper sowie das Gesamtsystem des Menschen in seiner Umwelt und die Natureinflüsse mit ein.
Durch die verschiedenen (auch tief greifenden) manuellen Techniken wird Qi und Blut in den lokalen wie auch
in den Ganzkörperenergiebändern reguliert.

Die fließende Energie wird als Qi bezeichnet. Mit Tui Na sollen Blockaden der
Energiebahnen aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst werden.

Durch diese Stimulation und Regulation wird das Yin und Yang des Körpers und des Funktionskreises der
5 Elemente (chinesisches Organsystem) wieder hergestellt. Die Massage am Kopf hat eine besondere
Beruhigung, die sich im Ganzen als wohltuende Entspannung bemerkbar macht.

Gearbeitet wird nach den Grundlagen der chinesischen Medizin d.h. mit den Akupressurpunkten der chinesischen
Meridianlehre im Gesicht sowie den vorhandenen Extrapunkten. Diese werden stimuliert durch Techniken der
Tui Na, wobei hauptsächlich das Drücken (An-Fa) und das Streichen (Mo-Fa) benutzt wird.
Außerdem wird durch anatomische Folgen des Gesichtes mit sanfter Massage die Muskulatur aufgelockert.